Presse

General Anzeiger 05_2014

Von Alev Dogan

 

NIEDERDOLLENDORF. Der Kindergarten Merlin, eine Elterninitiative zur Integration besonders begabter Kinder, hat nun nach dem Evangelischen Kindergarten Oberpleis das Kita Vital-Zertifikat erhalten.

Kindergarten Merlin in Niederdollendorf: "Wir sind enger zusammengerückt" | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
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NIEDERDOLLENDORF. Der Kindergarten Merlin, eine Elterninitiative zur Integration besonders begabter Kinder, hat nun nach dem Evangelischen Kindergarten Oberpleis das Kita Vital-Zertifikat erhalten.

 


 


Mit den Jungen und Mädchen des Kindergartens Merlin freute sich Leiterin Heidi Müller (3. von links) über das Vital-Zertifikat des Kreises, das ihr Sozialdezernent Hermann Allroggen (2. von links) überreichte. Foto: Frank Homann
Mit den Jungen und Mädchen des Kindergartens Merlin freute sich Leiterin Heidi Müller (3. von links) über das Vital-Zertifikat des Kreises, das ihr Sozialdezernent Hermann Allroggen (2. von links) überreichte. Foto: Frank Homann

Kita Vital ist eine Gemeinschaftsaktion des Kreisgesundheitsamtes und des Vereins "kivi". Ihr Ziel ist es, ganzheitliche und gesundheitsfördernde Strukturen in den teilnehmenden Kindertagesstätten aufzubauen und zu stärken.

Zu der Übergabe des offiziellen Zertifikats waren einige Ehrengäste erschienen: Hermann Allroggen, Sozialdezernent des Rhein-Sieg-Kreises und kivi-Vorsitzender, Bürgermeister Peter Wirtz, Hans Peter Giesen, Leiter der Geschäftsbereiches Schule und Jugend der Stadt Königswinter, und Erika Potratz als Vertreterin des Wahnbachtalsperrenverbands, der als Sponsor fungierte.

Kita-Leiterin Heidi Müller gab bei der Zeremonie zu, "ein wenig nervös" zu sein. "Solch ein Zertifikat bekommt man ja nicht alle Tage", sagte sie. "Der Weg war manchmal steinig, als Team sind wir aber enger zusammengerückt", erklärte sie in ihrer kurzen Ansprache. "Es soll vor allem den Kindern zugute kommen. Wir freuen uns einfach".

Es folgten Musikeinlagen und Choreographien der Kinder mit ihrer Lehrerin Gisela Wuttke von der Musikschule Königswinter. Nachdem es hieß "Herzlich willkommen ihr lieben Leute, bei uns im Merlin begrüßen wir Euch heute" ergriff dann auch der Bürgermeister das Wort: "Liebe Kinder, ich darf Euch im Namen der Stadt Königswinter gratulieren, habe aber leider Euer Geschenk auf dem Schreibtisch vergessen", sagte er. Heidi Müller nahm es sportlich und entgegnete galant: "Hauptsache, Sie sind da."

Mit dem Projekt Kita Vital sollen insgesamt drei Säulen der Gesundheit gestärkt werden: Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichende Entspannung. "Es ist sicherlich ein anspruchsvolles und ambitioniertes Programm, das der Kindergarten mit seinem Team bei Kita Vital leisten muss", sagte Allroggen.

Das Kernstück sei vor allem die passgenaue, etwa einjährige persönliche Beratung durch Projektreferentin Yasmin Gross vom Verein kivi, um die Einrichtung auf ihrem Weg zu unterstützen. Die Veränderungen im Merlin seit dem Eintritt in das Programm zeigen sich in nahezu allen Feldern. So wurden zum Beispiel Entspannungsrituale eingeführt, die Erzieher überarbeiteten den Speiseplan und führten eine tägliche Befragung zum Mittagessen durch.

Damit die Angebote für die "Merliner" umgesetzt werden konnten, erhielt der Verein kivi Unterstützung durch den Wahnbachtalsperrenverband. Sie spenden insgesamt 4000 Euro im Jahr für fünf Kindergärten. Und das Geschenk des Bürgermeisters würde nächste Woche folgen, versprach Wirtz den Kindern.

 

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Artikel vom 24.05.2014

Extra Blatt 11_2012

Äpfel, Gurken und Trauben
Kindertagesstätten im Rhein-Sieg-Kreis setzen als "Kita vital" auf gesunde Kost

 

Königswinter (zi). Nunmehr 24 Kindertagesstätten starten im Rhein-Sieg-Kreis durch mit "Kita Vital". Diese Aktion ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Kreisgesundheitsamt und dem Verein kivi.


Das Programm steht für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung, die die Gesundheitsressourcen von Kindern stärkt. Und wie ist das besser möglich, als über gesunde Ernährung. Die Förderung der gesunden Kost haben sich die Mitglieder des kivi Vereins auf die Fahne geschrieben. Doch auch Bewegung und Entspannung sind wichtige Säulen der täglichen Gesundheitsförderung, die der kivi Verein unterstützt.
So gibt es für Kindertageseinrichtungen, die ihre Schützlinge gesundheitlich fördern eine Zertifizierung. "Unser Ziel ist es, dass Kinder in den Kitas eine gesunde Umgebung vorfinden und angeregt werden, gesunde Verhaltenswiesen zu erlernen und einzuüben", erklärte Helmut Thillmann, Vorstandsmitglied im Verein kivi.
Mit einem gesunden Sankt Martinsfrühstück startete auch der Kindergarten Merlin in Königswinter-Niederdollendorf ins Gesundheitsprojekt "Kita Vital". Die Leiterin der Einrichtung, Heide Müller, betont: "Wir bereiten den Kindern jeden Tag ein gesundes Frühstück mit viel Rohkost und Vollkornprodukten". Damit zählt die Kita Merlin nun ebenfalls zu den 24 geförderten und zertifizierten Kindergärten.



Diesen Kindergartenkindern der Kita Merlin in Niederdollendorf schmeckt es offensichtlich richtig gut. Foto:Zumbusch


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General Anzeiger 11_2012 U3

Mehr Plätze für Kleinkinder in Königswinter

Königswinter.  Zehn Kindertageseinrichtungen in Königswinter können im kommenden Jahr voraussichtlich die Zahl ihrer Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren ausbauen.

Neu gebaut oder umgebaut werden soll die Kita St. Michael in Niederdollendorf. Foto: Frank Homann

Sie sollen nach einer Vorlage der Stadtverwaltung für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 22. November ab dem 1. August 2013 zusätzliche Bundesmittel in Höhe von 180.000 Euro, Konnexitätsmittel in Höhe von 385.000 Euro und zusätzliche Landesmittel in Höhe von 88.000 Euro erhalten.

Die Verwaltung weist darauf hin, dass besonders im Talbereich noch zahlreiche Plätze für die Erfüllung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz fehlen. Das gelte sowohl für die Kitas als auch für die Kinder in Tagespflege. Da kommt es gelegen, dass von Bund und Land weitere Mittel in Aussicht gestellt werden.

Die Zeit drängt jedoch, weil die Jugendämter der Kommunen den Landesjugendämtern bis zum 30. November entscheidungsreife Anträge vorlegen müssen. Ein solcher Antrag liegt von der Kita Merlin bereits vor. Die Elterninitiative soll von den insgesamt 496 000 Euro aus Bundes- und Konnexitätsmitteln, die die Stadt den Kitas zur Verfügung stellen möchte, 120.000 Euro erhalten, mit denen sechs neue Plätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen werden sollen.

In der Kita St. Michael in Niederdollendorf ist ein Neubau oder Umbau der Einrichtung mit einem Ausbau von zwölf U 3-Plätzen vorgesehen. Hier sollen 240.000 Euro aus Bundes-, Landes- und Konnexitätsmitteln verwendet werden. Es steht allerdings noch die Entscheidung des Kölner Erzbistums aus. Zurzeit werden fünf Kinder unter drei Jahren provisorisch betreut.

Mit anderen Trägern wurde über eine Umwandlung der Gruppenform III (ab 3 Jahre) in die Gruppenform I (ab 2 Jahre) erörtert, was ohne große baulichen Veränderungen möglich wäre. Dies wollen die Elterninitiativen Drachenkinder, Löwenzahn, Siebengebirge, Sandkasten und die katholische Kita Ittenbach in Anspruch nehmen.

U 3-Mittel für zehn Kitas

Zu den von der Verwaltung vorgeschlagenen Beträgen gibt der Jugendhilfeausschuss bei den Vorberatungen des Haushalts 2013 für den Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe eine Empfehlung für den Stadtrat ab, der darüber am 17. Dezember entscheidet. Das meiste Geld sollen folgende Einrichtungen erhalten: Katholische Kita

St. Michael Niederdollendorf 240.000 Euro, Elterninitiative Merlin Niederdollendorf 120.000 Euro, Evangelische Kita Dollendorf 40.000 Euro und Katholische Kita St. Remigius Königswinter 24.000 Euro. Sechs weitere Einrichtungen erhalten jeweils 12.000 Euro: die Elterninitiativen Drachenkinder, Löwenzahn, Siebengebirge, Sandkasten und Mikado sowie die katholische Kita St. Lukas in Ittenbach.

Konnexität

Wenn ein Land seinen Kommunen eine bestimmte Aufgabe überträgt oder sie zur Wahrnehmung verpflichtet und dies zu einer wesentlichen Mehrbelastung führt, muss das Land gleichzeitig für Ausgleich sorgen, indem es Bestimmungen über die Deckung der Kosten trifft oder selbst finanziellen Ausgleich zahlt. Ganz nach dem Motto: "Wer bestellt, soll bezahlen."


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