Merlin: Vorbild und Anspruch

Merlin: ein vielseitig hochbegabter Naturwissenschaftler und Stratege, wie er in seiner Epoche seinesgleichen suchte, aber auch und vor allem der Erzieher des jungen Artus, der nach der Sage Britanniens größter König und eine herausragende Persönlichkeit der Zeitgeschichte wurde. Eine große Verantwortung, der Merlin mehr als gerecht wurde.

Artus hatte das Glück, einen solchen Erzieher zu haben. Die Eltern wünschen sich, dass auch ihr Kind die grösstmögliche Unterstützung auf seinem Weg durch das Leben bekommt. Um seine Gesamtpersönlichkeit zu entwickeln, braucht es Menschen, die ihm dabei helfen, seine Fähigkeiten zu erkennen und auszubauen und soziale Kompetenzen zu erwerben.

 

Jedes Kind braucht einen Merlin!

Ein besonderes Anliegen unserer Pädagogik ist die Integration auch besonders begabter Kinder, die in gleichaltrigen Gruppen oft ausgegrenzt werden. Das Miteinander von Religionen, Kulturen und sozialen Gruppen im Kindergarten schafft eine Atmosphäre der gegenseitigen Toleranz und Akzeptanz für die Verschiedenartigkeit von Menschen und Meinungen. Alle Kinder haben so die Möglichkeit, ihre Einzigartigkeit anzunehmen und zu leben. Diese Atmosphäre hat Merlin für Artus geschaffen – wir wollen dies auch für unsere Kinder versuchen!

Alle Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihre Einzigartigkeit anzunehmen und zu leben. Als Sinnbild haben wir deshalb den Zauberlehrling Merlin gewählt. Unter der Obhut von König Artus, der eine ganz ähnliche Atmosphäre geschaffen hatte, gelangte Merlin zu Weltruhm und gilt bis heute als einer der bekanntesten mythologischen Zauberer des westlichen Kulturkreises.

Unsere Merlin-Kinder suchen Paten, die sich für Aktionen, Interessen und Neigungen finanziell wie ideell engagieren.

Bitte sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Interesse an einer Patenschaft haben!

 

Der pädagogische Ansatz

Die Kindergartenjahre sind für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes von wesentlicher Bedeutung. Jedes Kind - unabhängig von seiner Begabung - erhält die Möglichkeit, seine Gesamtpersönlichkeit im Rahmen der Gruppe darzustellen. Die Bildungstiefe und ihre sozial

kommunikative Verbindung gestaltet die Integration der unterschiedlichen Kinderpersönlichkeiten in die Gesamtgruppe. Um den Selbstverwirklichungsdrang des Kindes zu fördern, benötigt es Raum zur freien Entfaltung. Der Kindergarten ermöglicht dem Kind freie kreative und intellektuelle Arbeit zum Erleben und Annehmen dieser Teile seiner Persönlichkeit. Kind und Erzieher begeben sich gemeinsam in einen schöpferischen Prozess, in dem sie Neues erleben, entdecken und erfahren.

In der planerischen und inhaltlichen Arbeit des Kindergartens werden die auf einen Regelkindergarten übertragbaren reformpädagogischen Ansätze realisiert. Durch tatsächlich nachgehende Führung gewinnen wir Erkenntnisse die es ermöglichen weitere Hilfestellungen und Fördermaßnahmen individuell einzusetzen. Wir helfen den Kindern beim Erproben und erlernen von Kommunikationstechniken die ein sozial wünschenswertes und anerkanntes Verhalten ohne Überanpassung der eigenen Persönlichkeit ermöglichen.

Verständigungsgespräche ermöglichen die erweiterte Übertragung des Regelwerkes und seine eigenverantwortliche Ausgestaltung unter den Kindern. Wir vermitteln bei körperlichen Auseinandersetzungen und "dolmetschen" zwischen den unterschiedlichen Bedürfnislagen, ohne eine Schuldzuweisung auszusprechen. Durch das bewusst ausgewählte Bildungs- und Beschäftigungsmaterial, das in seiner Menge aber nicht in seiner Vielfalt beschränkt wird, können die Kinder Verknüpfungs- und Kooperationsformen in einem überschaubaren Bereich erproben.

 

Formen der Arbeit im Kindergarten

Der Kindergarten arbeitet unter Anwendung der Spiel- und Arbeitsführung nach Schmaus/Schörl. Das Raumteilverfahren mit differenzierten Funktionsräumen bietet dem Kind die Möglichkeit der freien Auswahl des Spielpartners und der Spieldauer im ganzen Kindergarten. Die Verwendungsbereitschaft des Spiel - und Bastelmaterials ermöglicht den Kindern in frei gewählten Kleingruppen sich zusammenzufinden. Im Freispiel lernen die Kinder selbständig das Leben miteinander, füreinander und voneinander kennen.

Für jedes Kindergartenjahr wird ein Jahresthema formuliert, das in sich die Interessen und Bedürfnisse der Kinder widerspiegelt und die strukturierte Arbeitsweise der Erzieher für die Eltern und Kinder im Jahresplan transparent macht. Der Jahresplan des Kindergarten mit allen Terminen und Schliesszeiten wird jeweils zu Beginn des Kindergartenjahres verteilt.

 

Wie steht Merlin zu ...

 

... Religion und Weltanschauung?

Merlin ist konfessionslos, aber nicht religionslos: Die Elterninitiative ist kirchenunabhängig, dennoch besteht in kultureller Hinsicht eine Wertorientierung an den christlichen Grundwerten. Besondere Berücksichtigung findet der ökumenische Gedanke und Offenheit gegen tolerante Weltanschauungen, die den demokratischen Grundgedanken in sich einbinden. Ziel ist es, die Kinder auf ein Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten und mit unseren kulturellen Gemeinsamkeiten vertraut zu machen. Dies gilt insbesondere für Familien, die in ihrem Ursprung nicht zu unserem Kulturkreis gehören.

Im täglichen Miteinander gelten die Grundrechte der BRD, das BGB und die 10 Gebote für alle. Die Kinder werden auf ein gesellschaftliches, sozial wünschenswertes, selbständiges Verhalten vorbereitet.

 

...gesellschaftlichen Fragen?

Der Kindergarten wird sich in dem ihm möglichen und entsprechenden Rahmen am gesellschaftlichen Leben des Ortes beteiligen. Gerne tauschen wir uns mit anderen Vereinen und Gruppierungen aus und sind gerne bereit, uns z.B. bei gemeinsamen Projekten oder Ortsfesten einzubringen.

 

...Brauchtum und Kindergartenfesten?

Der Kindergarten feiert im Jahresverlauf etliche Feste. Reine Kindergartenfeste sind unser Kennenlernfest zu Beginn des Kindergartenjahres und das Kindergartenjahresabschlussfest. Wir feiern gemäß unserem christlich-abendländisch geprägten kulturellen Hintergrund alle christlichen Feste wie Sankt Martin, Nikolaus, Weihnachten und Ostern.

Regionale Brauchtumsfeste wie Karneval, Kirmes, etc. bezieht der Kindergarten ebenfalls in seine Jahresplanung ein. Am örtlichen Brauchtum beteiligen sich die Initiative und der Kindergarten so, dass den Kindern der Ursprung vermittelt wird und sie in einer ihnen gemäßen Form an diesen Festen teilnehmen. Wir werden das örtliche Brauchtum vermitteln und pflegen. Gerne öffnen wir uns auch mit einer eigenen Veranstaltung für den Ort. Dies könnte z.B. ein Tag der offenen Tür oder eine Motto-Veranstaltung zum Weltkindertag sein.

Die Historie und Inhalte unserer gesetzlichen Feiertage (z.B. 3. Oktober) werden ebenfalls im Kindergarten vermittelt. Auch gesellschaftliches Brauchtum wie Muttertag, Vatertag, Valentinstag bleibt nicht unerwähnt, jedoch nicht ohne den Hinweis, dass vieles an diesen Festen hauptsächlich konsumorientiert ist.